Sakrament der Versöhnung

Das Sakrament der Versöhnung ist Ihnen vielleicht besser bekannt als "Beichte" oder "Sakrament der Buße". Gerade dieses Sakrament war für frühere Generationen sehr prägend. Mittlerweile hat sich in der Praxis und in der Sichtweise sehr viel geändert. In den meisten Pfarren ist die Zahl der traditionellen Beichten massiv zurückgegangen. Neue Formen haben sich aber herausgebildet.

Der ganze Bereich um Sünde und Schuld muss sehr differenziert betrachtet werden und mit einer großen Achtung vor jeder Person und ihrer Geschichte. Die Beichte soll nicht zum Gegenstand von billigen Witzen verkommen.

Der Sinn der Einzelbeichte ist, dass man gründlich über das Leben nachdenkt, auch über das, was man versäumt hat, über das, wo man schuldig geworden ist. Die Befreiung liegt in der Zusage der Lossprechung durch den Priester, der das im Auftrag der Kirche tut: "Durch den Tod und die Auferstehung Christi schenkt dir Gott Verzeihung deiner Sünden und Frieden. Ich spreche dich los im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes."

In unserer Pfarre gibt es außer vor Ostern keine fixen Beichtzeiten. Aber Sie können jederzeit mündlich oder telephonisch ein Beichtgespräch vereinbaren. Besonders in der Zeit vor Ostern, der sogenannten österlichen Bußzeit, werden speziell vorbereitete Bußgottesdienste angeboten.

stpaul.at/uM2
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